Willkommen

bei Körperpsychotherapie Freiburg!

Mein Name ist Bernd Laserstein

Sie finden bei mir:

auch kurzfristig einen Gesprächstermin.  Ich bin Heilpraktiker und Diplom Biosynthese Therapeut, Lehrtherapeut und Supervisor. Ich bin Inhaber des „Europäischen Zertifikats für Psychotherapie“.  Mehr über mich und über die DGK, die EABP und die EAP.

Sie finden hier auch Beiträge, Informationen und Artikel rund um das Thema Körper, Seele und Geist.

Ich biete Ihnen:

Biosynthese Therapie

Das ist eine körperorientierte Psychotherapie, die als Behandlung für die ganze Bandbreite psychischer Erkrankungen geeignet ist. Weiter kann diese Therapie sowohl bei unklaren Schmerzzuständen, als auch im ganzen psychosomatischen Formenkreis hilfreich sein.

Mehr Informationen zu Biosynthese bei der „Internationalen Stiftung für Biosynthese

Beratung

Es gibt Situationen im Leben, die unübersichtlich erscheinen. Alles scheint sich gegen einen verschworen zu haben und man weiß nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Hier kann der neutrale Blick eines erfahrenen Menschen hilfreich sein. Als Berater höre ich Ihnen gut zu und unterstütze Sie dabei, Ihre Situation besser zu verstehen. Auf dieser Grundlage können Sie neue Handlungsmöglichkeiten erkennen.

Integrationsbehandlung

Eine Behandlung, die sich insbesondere bei hartnäckigen und unklaren Beschwerden sehr bewährt hat. Sie haben vielleicht schon viel versucht, um Ihre Lebensqualität zurückzugewinnen, aber der Erfolg war bisher bescheiden. Sie werden nach einer Behandlung von mir selbst entscheiden können, ob Sie sich besser fühlen oder nicht.  mehr

Gesprächsgruppe für Kriegsenkel

Einen kostenlosen Infoabend werde ich wieder im kommenden Spätsommer anbieten

Realming

Eine ganzheitliche Methode zur Klärung Ihrer Fragen und ein Weg zu ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung. Selbsterfahrung durch den Körper, in Interaktionen und mit Meditation. Realming gibt es als Einzelsitzung, Gruppenabende und als Jahresgruppen.

Eine ausführliche Darstellung finden  Sie hier.

Ausbildung

Grundlagen der Körperpsychotherapie an sieben Wochendenden.  mehr

Mein Angebot an Sie:

Ich praktiziere Körperpsychotherapie auf der Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Das hat zur Folge, dass mein Honorar nur in Ausnahmefällen von einer Krankenkasse übernommen wird. Lesen Sie hier, welche Vorteile eine selbst bezahlte Psychotherapie haben kann.

Ich habe aktuell drei freie Therapieplätze (Oktober 21).

Sie finden mich:

in der Schwarzwaldstraße 99 in Freiburg und mein Name ist Bernd Laserstein
Rufen Sie mich an 0761-2172229 (AB) oder nutzen Sie das Kontaktformular am Ende der Seite.

Körperpsychotherapie

Der biologische Körper ist die Grundlage der persönlichen Existenz. Ohne Körper gäbe es kein psychisches Erleben. Vom ersten Moment an lernen wir die Welt und uns selbst durch körperlichen Kontakt kennen. Diese körperlichen Erfahrungen bilden den Grundstock allen psychischen Erlebens. Gerade die allerfrühesten körperlichen Erfahrungen formen unsere Haltungen zur Welt und gestalten gleichzeitig die Grundzüge unseres Selbst. Auch die weiteren Entwicklungen, die wir im Laufe der Zeit meistern, finden immer durch und mit dem Körper statt. So kommt es, dass alle psychischen Erfahrungen auch einen körperlichen Aspekt aufweisen. Die Körperpsychotherapie erforscht seit über einhundert Jahren die Wege, die diese Entwicklungen einschlagen können.

Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen haben oft einen langen Vorlauf. Sie mögen erst im höheren Lebensalter auftreten, aber ihre Wurzeln reichen meist weit zurück bis in die allerfrüheste Lebenszeit. Babys, Kleinkinder und Kinder sind auf körperliche Versorgung angewiesen. Sie brauchen Halt, Nahrung und Schutz und sie brauchen auch Anregung, Spiegelung und Resonanz, damit sich ihr Selbsterleben entfalten kann. Die Erfahrungen dieser Zeit wirken besonders stark auf die Entwicklung der späteren Persönlichkeit. Die Qualität und Güte der Versorgung zählen hierbei mehr als die Art und Menge der Versorgungsgüter. Die erlebten Freuden und Ärgernisse, die lustvollen und ängstigenden Geschichten der Kindheit formen die Erwartungen an sich selbst, die Welt und die Anderen. Das Auftreten von Depressionen, Ängsten oder Zwängen hat häufig eine Vorgeschichte, die in den Nöten dieser frühen Lebenszeit wurzelt. Dass Körperpsychotherapie ein geeigneter Behandlungsansatz ist, ist inzwischen populär geworden.

Körper und Gefühl

Menschen haben Gefühle, die ihnen helfen, sich zurechtzufinden. Unsere Gefühle zeigen uns, ob wir angezogen oder abgestoßen werden und allgemeiner, wie wir etwas finden. Damit sind Gefühle eine wichtige Informationsquelle, die uns bei unserer Orientierung unterstützt. Gefühle haben typische körperliche Ausdrucksformen in der Mimik und der Körperhaltung. Diese mimisch-gestische „Sprache“ wird auf der ganzen Welt von anderen Menschen verstanden. Wir mussten als Kinder lernen, mit unseren Gefühlen umzugehen, also die richtigen Bezeichnungen für sie zu erlernen, ihre Wahrnehmung im Körper zu identifizieren und ihren Ausdruck zu regulieren. Dieser Lernprozess kann unvollständig oder verzerrt verlaufen sein. Dann haben wir nicht selten schlechte Gefühle über situative Gefühle, wir schämen uns z.B, wenn wir traurig oder wütend werden. Dann haben wir auch gelernt, Gefühle so weit zu unterdrücken, dass uns die Gefühle eher im Weg stehen, als dass sie uns hilfreich sind.

Körper und Sprache

Nicht alles, was wir erlebt haben, hat den Weg in die Sprache gefunden. Ein großer Teil unserer Erfahrungen ist ohne Worte, teils weil wir sie gemacht haben, bevor wir sprechen konnten, teils weil wir nie Worte dafür gefunden haben. Die persönliche Geschichte, mit der wir uns selbst beschreiben und begreifen können, bleibt dann unvollständig und unplausibel. So kann es kommen, dass wir handeln und uns nicht erklären können, warum oder wozu wir so gehandelt haben. Etwas hat uns „geritten“, wie waren „außer uns“ und können uns danach selbst „nicht begreifen“. Es ist unser „Körper-Selbst“, unsere verkörperten Erinnerungen, die aktiv geworden sind. Sie erscheinen unserem bewussten Selbst als fremd und wir können uns nicht mit ihnen identifizieren. Im therapeutischen Prozess können die passenden Worte gesucht und gefunden werden. Mithilfe dieser „Mentalisierung“ wird es möglich, die Sprache des Körpers zu verstehen und sich von seinen Botschaften inspirieren zu lassen. Die Körperpsychotherapie verfügt über kraftvolle Methoden, passende Worte für bisher ungesagtes zu finden.

Körper und Beziehung

So wie wir alle Erfahrungen mit und durch den Körper machen, so sind auch alle Erfahrungen in Beziehungen eingebettet. Beziehungen zu mehr oder weniger wichtigen Mitmenschen, zu den Dingen, die um uns herum sind und zu geheimnisvollen Mächten, die unser Da-Sein ermöglichen – das Leben, die Natur und vielleicht eine Art Gott. Bereits das Wort „Beziehung“ drückt eine körperliche Aktion aus. Wir fühlen uns von etwas oder jemandem angezogen oder abgestoßen, von einem Ereignis ergriffen oder gelähmt. Wann immer wir in Beziehung treten, assoziieren wir auch körperlich dazu. Die körperlichen Assoziationen beruhen wiederum auf Vorerfahrungen, die wir in ähnlichen Situationen gemacht haben. Sie legen uns Bedeutungen der Situation nahe, geben uns einen Handlungsimpuls und liefern uns Erklärungen für das, was gerade geschieht. Das ist mit ein Grund dafür, dass es mitunter so schwierig ist, neue Erfahrungen zu machen. Die Körperpsychotherapie verfügt über ausgefeilte Konzepte, wie ein Beziehung heilsame Wirkung entfalten kann.

Körper und Psychotherapie

Kein Mensch hängt seinen Körper an die Garderobe und schickt dann seine Psyche in den Behandlungsraum. Menschen sind Beziehungswesen, die körperlich, emotional und geistig in Beziehungen eintreten. Bezogen-Sein erfasst immer den ganzen Menschen in all seinen Aspekten. Wenn die Biografie mit schwierigen Erfahrungen belastet ist, kann es schwerfallen, sich auf Beziehungen einzulassen. Die psychotherapeutische Beziehung hat persönlich-professionellen Charakter. Als Therapeut begegne ich meinen Klient*innen mitmenschlich vor dem Hintergrund meiner psychotherapeutischen Fähigkeiten. Im Verlauf der therapeutischen Arbeit können die biografischen Themen kognitiv, emotional und körperlich in dieser Beziehung neu erlebt werden. Diese Erfahrungen führen zu neuen Perspektiven auf sich selbst, die Anderen und die Welt.

Über mich

Als Kind von Kriegskindern war meine Kindheit und Jugend nicht gänzlich unbeschwert. Ich habe lange gebraucht, bis ich überhaupt bemerkt habe, dass ich einige Fähigkeiten nur sehr schwach entwickelt hatte. Ich hatte Hemmungen, frei zu sprechen, Ängste, die ich mit Risikoverhalten bekämpfte und große Schwierigkeiten, mich auf Beziehungen einzulassen.

Womit ich trotzdem eine gewisse Stetigkeit in mein Leben bringen konnte, war die Beschäftigung mit den Kampfkünsten, die ich mit acht Jahren begann. Hier machte ich zum ersten Mal damit Erfahrungen, dass Körperbeherrschung eine Quelle von Selbstwert und Freude sein kann. Hier entdeckte ich auch mein Interesse für die Geheimnisse des Körpers. Wie funktionierte das? Wie bewegen sich Arme und Beine? Was für einen Einfluss hat das Bewusstsein auf den Körper und welchen die Gefühle?

Diese Fragen führten mich weiter zum Yoga, dann zur Achtsamkeitspraxis für den Körper und schließlich zur körperorientierten Psychotherapie, die ich mit Anfang dreißig zu studieren begann. Mit einer Ausbildung in Biosynthese und einer eigenen Therapie erlebte ich einen Quantensprung für meine Lebensqualität, den ich mir davor einfach nicht hätte vorstellen können.

Im Verlauf meiner langjährigen therapeutischen Berufspraxis bin ich zu der Einsicht gelangt, dass nicht jede Verstimmung eine Diagnose darstellt und dass etliche Diagnosen einer speziellen Lebenssituation entspringen. Und weiter, dass die zeitgenössische Leistungskultur, die ständig – Schneller! Weiter! Höher! – von uns fordert, mindestens ebenso herausfordernd ist wie eine schwierige Biografie.

Meine Erfahrungen bis heute sind, dass qualitative Entwicklung immer weiter gehen kann; dass je mehr ich bei mir selbst ankomme, ich umso näher bei anderen Menschen sein kann; dass „gut funktionieren“ mehr ist, als wirtschaftlicher Erfolg und Konsum.

Mein großer Wunsch ist, etwas dazu beitragen zu können, dass die Welt ein klein wenig besser wird. Ich bin fest davon überzeugt, dass Selbsterkenntnis und Kommunikation wichtige Rollen dafür spielen werden.

Mein Anspruch an mich und meine Arbeit ist davon getragen.

Nehmen Sie Kontakt zu mir auf!

Grundlagen Körperpsychotherapie

Kompaktes Training an sieben Wochenenden

Die Körperpsychotherapie hat im Verlauf ihrer Entwicklung zahlreiche Prinzipien entdeckt und Techniken entwickelt, die eine Psychotherapie sehr wirksam unterstützen. Im Training  „Grundlagen der Körperpsychotherapie“ werden zentrale Aspekte der KPT vermittelt. Dies geschieht über Information, Anwendung, Selbsterfahrung und Supervision.

Auf dem Stundenplan stehen Grundbegriffe und Konzepte der Körperpsychotherapie, der aktuellen Entwicklungspsychologie, klassische Charakterentwicklung, psychodynamische Diagnostik von Beziehungsdynamik, Konflikten und Ich-Struktur, Bewegungs- und Haltungsdiagnostik, Interventionen mit und ohne Berührung, sowie Möglichkeiten der sprachlichen Integration.

Diese Themen werden vor dem Hintergrund der persönlichen Biografie – so wie sie phänomenologisch erlebt wurden – erprobt, erforscht, vertieft und integriert. Integration ist auch das Ziel verschiedener Meditationen, die passend zu den Themen angeboten werden.

An sieben Wochendenden werden wichtige Aspekte der Körper-Seelisch-Geistig-Sozialen Verbindungen kennengelernt und in ihrer lebensgeschichtlichen Relevanz erfahren. Der Kursplan folgt der biografischen Entwicklung von der frühesten Lebenszeit an. Die Reise verläuft über die Säuglings- und Bindungsphase weiter durch die Zeit der Autonomieentwicklung bis zur Entwicklung der Identität.

Das zweite Ordnungsschema richtet sich nach der Anatomie des Körpers. Es beginnt mit den Beinen und geht über Becken, Bauch zum Brustraum, den Armen, den Hals und das Gesicht bis zum Scheitel.

Die Themenüberschriften lauten:
1. Kraft und Hingabe
2. Bindung und Lösung
3. Abgrenzung und Raumnahme
4. Zuneigung und Vergebung
5. Ausdruck und Zurückhaltung
6. Einsicht und Vision
7. Kontrolle und Balance

Einen weiteren Überblick gibt es hier und hier

Das Grundlagen Training für Körperpsychotherapie eignet sich für alle helfenden und beratenden Berufe – Psychotherapie und Beratung HP und HPPsy, aber auch Physiotherapie, Coaching und Mediation

Alle Teilnehmer*innen erhalten ein Zertifikat für 98 Stunden Training in KPT

Termine: 19.03.2022 Kennenlern Workshop von 9 – 18 Uhr

Kurstermine:  23./24.04. – 21./22.05. – 18./19.06. – 23./24.07- 24./25.09. – 22./23.10. – 19./20.11.

Kosten: 220,- Euro pro Wochenende

Achtung nur noch vier Plätze vorhanden!

Kontakt

 

Mein Name ist Bernd Laserstein. Meine Praxis befindet sich in der Schwarzwaldstraße 99 in Freiburg

Das Praxistelefon (Anrufbeantworter) hat die Nummer: 0761 217 2229